Das Maecenata-Forschungscollegium

Das Forschungscollegium ist ein Projekt des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 wendet es sich an Forschende aller Disziplinen, die ihre akademischen Abschlussarbeiten zu Themen der Zivilgesellschaft schreiben. Es bietet ihnen einen Ort des Austauschs und der Reflexion, Gespräche zu wissenschaftlichen Fragen und privilegierten Zugang zu Informationen. Ein weiteres Ziel besteht darin, dass sich die Mitglieder des Collegiums auch jenseits der Treffen austauschen und in den verschiedenen Stadien ihrer Arbeit gegenseitig unterstützen. Dadurch soll die Netzwerkbildung gefördert, die Qualität der Arbeiten optimiert und das Vertrauen in die Relevanz der eigenen Themen gestärkt werden. Somit unterstützt das Collegium den Nachwuchs für Wissenschaft wie Zivilgesellschaft.

 

Das Collegium versteht sich dabei nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung der Betreuung an den Hochschulen. Diese Ergänzung erscheint notwendig, weil auf dem Gebiet der Zivilgesellschaftsforschung in Deutschland nach wie vor nur wenige Wissenschaftler/innen etabliert sind, die dem Nachwuchs kompetente Hilfestellung leisten können.  

 

Forschungscollegium nehmen zurzeit rund 30 junge Menschen aus ganz Deutschland teil. Schwerpunkte der Arbeiten liegen in den Bereichen ‚Motive und Management von freiwilligem bürgerschaftlichen Engagement’, ‚Stiftungswesen’, ‚Corporate Citizenship’ sowie ‚Empirie und Theorie der Zivilgesellschaft’. Zu den vertretenen Disziplinen zählen u.a. Jura, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, BWL, Soziologie und Theologie. 

Evaluation >> Maecenata Forschungscollegium - 15 Jahre Nachwuchsförderung für die Zivilgesellschaftsforschung

 

Die Collegiatinnen und Collegiaten treffen sich vier Mal im Jahr, in der Regel an einem Freitag in Berlin, um den Fortgang ihrer Arbeiten zu präsentieren und zu diskutieren. (Sofern möglich finden die Treffen jeweils am zweiten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember statt. Änderungen sind jedoch möglich.) Sie sind dazu verpflichtet, sich auch über die Treffen hinaus gegenseitig bei ihrer Arbeit zu unterstützen, mindestens einmal während der Mitgliedschaft im Institut über ihre Arbeit zu berichten, die fertige Arbeit im Collegium zu präsentieren und ein Exemplar der fertiggestellten Arbeit kostenlos dem Maecenata Institut zur Verfügung zu stellen.

 

Der Förderverein Zivilgesellschaftsforschung e.V. unterstützt das Collegium vor allem dadurch, dass er die Reisekosten der auswärtigen Collegiumsmitglieder und die Aufwandsentschädigung für die Moderation der Sitzungen übernimmt. Geleitet werden die Sitzungen im Turnus durch Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel,
Prof. Dr. Frank Adloff und den Leiter des Projekts, Dr. Rupert Graf Strachwitz. Überdies bieten Berliner Mitglieder des Fördervereins den Auswärtigen während der Treffen kostenlose private Übernachtungsplätze an.

Darüber hinaus stellt das Maecenata Institut den Collegiatinnen und Collegiaten das eigene Netzwerk in Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Verfügung.

Seit einigen Jahren begleitet auch der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds einzelne Arbeiten des Collegiums mit Fördermitteln für Durchführung, Abschluss oder Publikation.

Helfen Sie mit das Forschungscollegium bekannter zu machen, indem Sie in Universitäten oder anderen geeigneten Orten >> Hinweisflyer (PDF) auslegen oder unser >>Infoplakat (PDF) aushängen. Vielen Dank!

Interessierte an einer Mitgliedschaft im Forschungscollegium wenden sich bitte an

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Maecenata Instituts: www.fc.maecenata.eu

 

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